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Die Erfahrung, dass Lachen und Weinen in intensiven Momenten nahe beieinander liegen ist ein tragendes Element der Klezmermusik. Dass das Gefühlspendel dabei mehr dem glück zuneigt als der Trauer betonte das Klezmersextett Massel-Tov am Samstagabend im Jazzkeller auf erfreuliche weise. Fürwahr, es wurde nichts vermasselt, sowohl was die Qualität der Umsetzung anbelangt, als auch was die direkt angesprochenen Gefühle betrifft. Massel-Tov machte seinem Namen alle Ehre und in jeder Hinsicht einen recht glücklichen Eindruck. Statt Geigen, die in eindringlicher weise Regungen zwischen Schluchzen, Seufzen und Jauchzen vermitteln können, geben bei Massel-Tov Flöten, Klarinette und seelenvoller Gesang den ton an, wobei sich die Musik auch maßgeblich an der menschlichen Stimme orientiert.
                        (Fränkischer Tag, 13.11.06)

Die versierten Musiker spielen Klezmer nicht nur virtuos, sondern leben vor allem auch diese Musik. Das Programm, ein fein aufeinander abgestimmtes Wechselspiel zwischen laut und leise, ernst und heiter, das unweigerlich anspricht, fasziniert und das Publikum begeisterte.
                        (Der Neue Tag, 20.10.05) 

Die Künstler der Gruppe sind allesamt Perfektionisten in ihrer Disziplin, stark im Einzel, unschlagbar im Team.
                        (Freisinger Tagblatt, 02.03.04) 

Bei Massel-Tov war die musikalische Philosophie perfekt. Die Besucher konnten sich nur schwer auf ihren Stühlen halten, hatten strahlenden Gesichter und freuten sich, diese Musikkultur kennen zu lernen.
                        (Miesbacher Anzeiger, 22.09.03) 

Es war ein Abend der Superlative: Nicht nur die perfekte musikalische Koordination begeisterte, sondern vor allem das Einfühlungsvermögen, mit dem die sechs Künstler ihren Auftritt inszenierten.
                        (Partenkirchner Tagblatt, 2.11.2002)

Fünf Instrumentalvirtuosen und eine perfekte Interpretin jiddischer Lieder, die gekonnt mit viel Herzlichkeit durch das Programm führte, faszinierten ein begeistertes Publikum.
                        (Ostfriesische Nachrichten, 04.06.2002)

Die Münchner Gruppe „Massel-Tov“ gestaltete virtuos und stimmgewaltig den Auftakt des Abends. Auf der Wiese des Hanauer Kultursommers sah man zunehmend wippende Füße und im Takt der Musik nickende Köpfe. Wie ein Magnet schien die ausdrucksstarke, peppige und teilweise euphorische Stimme von Sängerin Andrea Pancur die Besucherschar nach und nach in ihren Bann zu ziehen.
                        (Frankfurter Rundschau, 06.08.2001)